Eine Studie der Universität Stuttgart werfen Deutsche jährlich im Schnitt 85 Kilogramm Nahrungsmittel weg. Ich selbst habe es noch erlebt, wie sorgsam meine Großeltern, die den 2. Weltkrieg erlebt haben, mit Lebensmitteln umgegangen sind und vieles verwertet haben. Zum Teil ist es eine Frage der Planung, aber es bedarf auch einiger Kreativität mit, die Reste zu verwerten. Da werden aus den übrigen, gekochten Kartoffeln ein paar Quarkkeulchen oder aus den Wurst- und Gemüsestückchen eine Nudelpfanne. Da kann ich auch nur dazu aufrufen, sich zu trauen, einfach mal ein eigenes Gericht zu kreieren.

Die sinnvolle Nutzung von Lebensmitteln hat auch etwas mit der Wertschätzung der Produzenten zu tun. Wer selbst einen kleinen Kübel mit Salat oder eine Tomatenpflanze auf dem Balkon hat, sieht, welche Arbeit und Liebe darin steckt, wenn man die Ernte auf dem Tisch hat.

Passend zu dem Thema gab es auch einen Artikel »Zeigen wir den Tieren Respekt!« in dem auch deutlich zu mehr Klasse statt Masse aufgerufen wird: »Wir können doch auch weniger von dem Dreck essen und uns auf gute Produkte konzentrieren.«