Ich habe das Buch Die letzte Stunde der Wahrheit – Kritik der komplexitätsvergessenen Vernunft von Armin Nassehi gelesen und kann dessen Lektüre mit drei Einschränkungen empfehlen: Die Gedankengänge im Buch sind ⑴ zum Teil schwer zu verstehen, weil so viele Bezüge zu anderen Themengebieten gezogen und Fachbegriffe verwendet werden, für die man eine gute Kenntnis des Themenkomplexes benötigt bzw. sich aneignen muss. Vielleicht habe ich daher auch so manche Überlegungen nicht verstanden und bei mir hat sich ⑵ das Gefühl eines Bewegens im Kreise eingestellt. Seitenweise dachte ich »ja, das hatten wir schon, erzähl was Neues«. Am Ende der Lektüre blieb bei mir das erdrückende Gefühl, dass alles einfach nur komplex ist und die Welt verloren ist. Mir fehlt ⑶ an dieser Stelle ein Resultat aus dieser Diagnose. Es ist zwar wichtig, zu betonen, dass die Welt komplex ist und nicht als einfach dargestellt und behandelt werden darf, aber was soll man dann tun? Was sind die Handlungsoptionen in Anbetracht dieser Beobachtung? Am Ende der Lektüre fühlte ich mich, wie auf halben Weg stehengeblieben.

Dabei werden im Buch so viele Themenfelder beleuchtet: Struktur der Gesellschaft, Handlungsmöglichkeiten und Antriebsgründe für Politik und Ökonomie, Informationstheorie und Netzwerkstrukturen in der IT und das alles überspannt mit den Begriffen Krise, Komplexität und Digitalisierung. Eine sehr interessante Betrachtung! Meiner Meinung nach wäre da der Schritt nicht so weit gewesen, auch Lösungsvorschläge für den Umgang mit Komplexität aufzuzeigen und für die Themenfelder zu diskutieren.

Um es auf den Punkt zu bringen, würde ich das Buch als »schwere Kost mit zeitweiser Langatmigkeit« bezeichnen, seine Lektüre aber wirklich empfehlen, da es sehr viele interessante Gedanken enthält.

Digitalisierung

Im Kern geht es darum, dass Digitalisierung (er bezeichnet es auch als Digitalität) schon wesentlich älter ist als digitale Technik; sein Beispiel: Die Bibel oder Sprache und Schrift. Seine Argumentation geht dahin, dass Digitalisierung der Prozess ist, die analoge, kontinuierliche[^](im mathematischen Sinne stetige) Welt in eine digitale[^](im mathematischen Sinne diskrete) Welt von Informationseinheiten zu überführen. Das kontinuierliche Leben Jesu Christi wird auf die wesentlichen Teile heruntergebrochen und in der Bibel niedergeschrieben; der Klang eines Wortes wird auf die Einheiten von Buchstaben und Wörter heruntergebrochen (z. B. Verlust von Intonation).

So läuft auch der Prozess ab, der im technischen Sinne mit Digitalisierung bezeichnet wird: die Abtastung eines analogen Signals in diskreten Schritten. Nassehi sieht diesen Prozess nicht nur in der Arbeitsweise des Menschen wie eben beschrieben, sondern auch in der Wahrnehmung des Menschen und der Arbeitsweise des Gehirns.

Der stetige Lichtreiz wird im Auge vielleicht noch eins zu eins in ein elektrisches Signal umgewandelt, wobei dies auch schon nicht der Fall ist, wie man merkt, wenn man vom Hellen ins Dunkle (oder umgekehrt) tritt: Das Auge benötigt einen Moment (eine Takteiheit), um sich umzustellen. Vom Fernseher her ist auch bekannt, dass der Mensch nur Bilder bis zu 60 Hz auflösen kann.

Ebenso ist beim Hören bekannt, dass der Mensch nicht kontinuierlich hört, sondern auch Abtaststufen hat. Das psychoakkustische Modell (ebenso) von MP3 nutzt beispielsweise die Trägheit des Gehörs aus, das 200 ms nach einem Tonsprung nicht hinhört und somit diese Informationen nicht gespeichert werden müssen.

Die menschliche Wahrnehmung ist also nicht homogen, sondern auch getaktet. Dabei werden auch von Stufe zu Stufe Informationen umgewandelt – so wie auch bei der Digitalisierung (DAC) bei der Technik.

Digitalisierung wird uns vielleicht auch wesentlich stärker mit uns selbst konfrontieren »Wie tickt der Mensch?« und uns unsere Schwächen aufzeigen »Wir hören/sehen nicht alles«. Daran ist dann vielleicht erniedrigend, dass uns dies durch unser Werkzeug digitale Technik bewusst gemacht wird.

Krisen

Im Buch gibt es eine Definition von Krise nach Jürgen Habermas (Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus, 1973): »Wir erleben etwas als krisenhaft, wenn es sich dem handelnden Zugriff im Sinne einer objektiven Gewalt entzieht, die ›einem Subjekt ein Stück Souveränität entzieht, die ihm normalerweise zusteht‹.«

Meine Meinung: Auf Ebene des Individuums würde ich dies als Grenzen der Wirkmächtigkeit interpretieren: Für ein Individuum kommt es zu einem krisenhaften Zustand, wenn ihm die Optionen und Handlungsmöglichkeiten fehlen, eine Herausforderung (= eine Bedrohung) zu bewältigen. Eine Krise ist also die Erfahrung, wenn die bisherigen Mittel nicht mehr ausreichen und sich der Eindruck einstellt, man könne nichts mehr tun (die Wirkungsmacht sei verloren), obwohl man handeln müsse (Handlungsdruck). Krise = Bedrohung + Ohnmacht. Mit dem einher geht das Gefühl der Bedeutungslosigkeit »Wenn man nichts bewirken kann, wozu ist man dann da?«, was die Existenzberechtigung angreift und zu einer Existenzbedrohung (Evolution beseitigt alles was keinen Nutzen hat) wird und die Urangst vorm Tod auslöst.

Die individuelle Krise wiederum kann durch Wiederherstellen der Handlungsfähigkeit zum Beispiel durch Aufzeigen (neuer) Handlungsoptionen überwunden werden. Ähnlich ist es ja auch bei einer gesellschaftlichen Krise, dass diese vorüber ist, wenn eine Lösung dafür gefunden und sie überwunden wurde. Eine Krise auszusitzen ist dabei keine (echte) Lösung, da hierbei keine neue Strategie für die Überwindung ähnlicher (zukünftiger) Situationen und damit keine Anpassung an die Herausforderung/Bedrohung gefunden wurde.

Komplexität

Als Komplexität wird die (unüberschaubare) Vielfalt an Möglichkeiten wahrgenommen. Meine Meinung: Komplexität ist schon immer da und wird auch nicht verschwinden.[^](ähnlich wie Macht bei Foucault) Es ist allein eine Frage dessen, ⑴ wie viel wir wahrnehmen und ⑵ wie wir es einordnen bzw. ⑶ uns dazu positionieren.

⑴ Der Mensch hat mit seinem Streben nach Aufklärung (die Welt um sich herum verstehen und beherrschen zu wollen) immer detaillierter die Welt analysiert und geordnet. Dabei war die Komplexität schon immer da, nur hat sie sich der Mensch erst erschlossen und sichtbar gemacht. Zum Beispiel:

  • Sterne kreisen um die Erde → Planeten kreisen um die Sonne → Planeten laufen auf elliptischen Bahnen → Sonnensystem Teil der Milchstraße
  • Atommodell:
    1. Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft
    2. Atome: Elemente bestehen aus Atomen
    3. Atomkern + Hülle: Atome (sind nicht unteilbar und) bestehen aus kleineren Einheiten
    4. Elektronen bewegen sich auf Orbitalen, im Kern befinden sich Protonen und Neutronen
    5. Elektronen haben bestimmte Energieniveaus, auf denen sie sich häufig aufhalten, aber eben auch wechseln können (angeregter, nicht angeregter Zustand für Licht)
    6. Elektronen, Protonen und Neutronen bestehen aus Quarks

Die Wahrnehmung der Welt ist immer umfangreicher geworden, was die wahrgenommene Vielfalt/Komplexität gesteigert hat. Dabei ist auch das Handeln selbst immer komplexer geworden. Während es noch in der Klassik Universalgelehrte gab, sind ist bei dem heutigen Wissensstand eine solch umfangreiche Kenntnis nicht mehr möglich. Je detaillierter der Mensch die Welt untersucht hat, desto stärker hat sich auch die Wissenschaft (durch Arbeitsteilung) in Teildisziplinen zergliedert (ist vielfältiger/komplexer geworden): Mathematik → Informatik → Bioinformatik.

⑵ Die wahrgenommene Komplexität ist nur ein Sichtbarwerden der vorhandenen Komplexität aus der unerschlossenen/unklaren Welt. Wir tauchen immer mehr in die Mikroebene ein und fördern deren Inhalte bzw. reproduzieren sie auf der Makroebene (unsere Lebensebene). Unsere wahrnehmbare (bewusste) Makroebene wird nur dadurch komplexer, weil wir die Komplexität der (unbewussten) Mikroebene sichtbar machen. Die Welt ist immer noch die gleiche – wir sehen einfach nur noch genauer hin.

Wir haben zwar das Bestreben der Komplexitätsreduktion, aber erzeugen dadurch wiederum Komplexität. Hier muss man zwei Komplexitäten unterscheiden: ⒜ die Komplexität der Unwissenheit und Unkontrollierbarkeit (nebulöse Welt), diese versucht der Mensch durch Aufklärung/Sichtbarmachung zu beseitigen, wodurch er ⒝ der sichtbaren (aufgeklärten) Welt eine größere Vielfalt (Wissen, Handlungsoptionen) hinzufügt, die wiederum selbst ein solches Maß übersteigt, dass sie nicht mehr zu überblicken und zu fassen ist, was wieder einer Unwissenheit und Unkontrollierbarkeit entspricht. Man hat hier also eine Art Kreislauf/Rückkopplung: je mehr man Unsicherheit beseitigt und Klarheit schafft, desto unübersichtlicher wird die geschaffene Klarheit und sorgt für Unsicherheit und wird selbst unklar/unüberschaubar.

⑶ Wir müssen also ein gewissen Maß an Komplexität/Vielfalt/Unsicherheit akzeptieren. Wir können keine 100% Sichtbarkeit/Aufklärung erreichen und müssen lernen, mit dieser Unsicherheit und Unmächtigkeit zu leben: Ambiguitätstoleranz und Akzeptanz der Fremdbestimmung/Grenzen der Wirkmächtigkeit.

Vielleicht empfinden wir die gegenwärtige Zeit auch so oft als Krise, weil wir eben jetzt an dem Punkt sind zu erleben, dass unsere Wirkmächtigkeit Grenzen hat; so wie bei Kind irgendwann akzeptieren muss, dass es nicht alles darf und nicht alles erreichen kann – was einfach Frustration, Wut, Ohnmachtsgefühle (= Krise) hervorruft.

Metapher: Wir verhalten uns wie ein Maulwurf, der einen Sandberg vor sich hat und den Sand immer hinter sich wirft. Je mehr er aber den Sand auf der einen Seite abträgt, desto mehr wird es hinter ihm. Wenn er sich am Ende umsieht, sieht er immer noch die gleiche Menge Sand und kann eigentlich beim vermeintlich neuen Berg wieder anfangen.

Wir Menschen sollten also akzeptieren, dass wir die Komplexität nicht beseitigen können, sondern sie akzeptieren müssen. Wir sollten daran aber nicht resignieren und uns ärgern, sondern wir haben den natürlichen Drang der Neugier zur Komplexitätsreduktion (zum Sandschaufeln) und sollten uns daran erfreuen.

Vielfalt/Komplexität als Notwendigkeit

Menschen sind verschieden und das schon immer. Der eine hat eine helle Haut, der andere eine kleine Nase, ein anderer ist groß und der nächste hat eine hohe Stimme. All das sind Variationen der Natur, weil jeder Mensch zu einem anderen Zeitpunkt, an einem anderen Ort geboren und unter anderen Bedingungen aufgewachsen ist. Das Prinzip der Variation hat sich in der Natur aufgrund von stärkerer Resistenz und des Evolutionsprinzips durchgesetzt. Monokulturen (= Entropie-Nulllinie) sterben bei einer Bedrohung aus, wenn ihnen die Fähigkeit zur Anpassung/Veränderung und damit zur Ausbildung von Vielfalt fehlt.

Früher war die Vielfalt des Menschen aber überdeckt und nicht sichtbar: jeder war Bauer und jeder stand mit dem Hahnenschrei auf – ein Leben im Gleichtakt. Über die Zeit sind aber Mittel und Möglichkeiten geschaffen wurden, die Individualität der Menschen besser anzuerkennen, wodurch diese Unterschiede sichtbarer werden. Wenn heute die Gesellschaft wesentlich heterogener und diverser wirkt als früher, dann ist dem so, weil die Vielfalt sichtbar gemacht wurde, aber vielfältig war sie auch schon früher, nur fehlte der Entfaltungsraum dafür.

Bei allem Drang nach Komplexitätsreduktion müssen wir uns also auch einen gewissen Grad an Komplexität bewahren, um weiterhin gegen die Evolution bestehen zu können. Wir dürfen also nicht die Komplexität/Vielfalt bekämpfen, sondern müssen uns befähigen damit umzugehen.

Wachstum

Im Zusammenhang mit der Komplexität des Lebens kam auch das Thema Wachstum auf und dass im Anthropozän sehr viele Prozesse exponentiell verlaufen: Bevölkerungswachstum, Zunahme Kohlendioxid, Ressourcenverbrauch, Artensterben u. s. w.

Ich habe mir umgekehrt die Frage gestellt, welches Wachstum könnte es denn sonst geben? Wir könnten ein polynomielles Wachstum oder ein lineares oder eines dazwischen (Logarithmisch, Wurzel oder eine Mischung) haben. Die eine Eigenschaft des exponentiellen Wachstums ist, dass es so dominant ist, dass man anderes gar nicht wahrnimmt. Vielleicht verlaufen viele andere Prozesse auch ansteigend, aber sie fallen nicht auf oder werden verdrängt, weil das exponentielle Wachstum so dominant ist.

Die andere Frage ist, was einen Prozess antreiben könnte: entweder a) eine externe Kraft oder b) eine innere Kraft (oder halt eine Mischung aus beiden, wobei in diesem Fall eine von beiden Kräften dominiert und die andere für Grenzwertbetrachtungen nicht entscheidend ist und bei Parität hat man nur eine Wachstumsform). Für den Fall a) könnte ich mir zum Beispiel die Sonneneinstrahlung vorstellen oder die Erdrotation jedenfalls Kräfte, die sehr lange wirken. Für solche Prozesse könnte man beliebige Gleichungen f(t) finden, wobei die Frage wäre, ob solche externen Kräfte nicht auch einem Fixpunkt entgegen streben oder von einer Quelle herrühren, die selbst eine innere Kraft darstellt.

Ein Prozess, der aus sich heraus angetrieben ist, also selbstbezüglich ist, müsste sich durch eine rekursive Bildungsvorschrift ausdrücken lassen. Für einen linearen Prozess f(t) = mx+n wäre die dann f(t+1) = m(x+1)+n = mx+n + m = f(t) + m: in jeder Generation kommt der Wachstumsfaktor m hinzu. Als Beispiel fällt mir ein beschränktes Sammeln ein, bei dem jede Generation m Elemente sammeln kann und ihre Sammlung weiter vererbt.

Ein exponentielles Wachstum hätte die Form f(t) = a^t, sodass man als rekursive Bildungsvorschrift f(t+1) = e^(t+1) = a^t * a = f(t) * a erhält. Aus jedem Element einer Generation werden a Elemente der neuen Generation; mit a=2 hätte man eine Verdoppelung, mit a=5 eine Verfünffachung und mit gebrochenem a muss man etwas mit Logarithmen und der Basis rumrechnen, aber es ergibt sich dann einfach eine Vervielfachung alle n Jahre. Ein exponentieller Prozess ist also dadurch gekennzeichnet, dass jedes Individuum einer Generation mehr als ein neues Individuum hervorbringt; sollte es weniger sein, wäre es eine Schrumpfung, sollte es genau eins sein, bliebe die Population konstant oder in anderer Form.

Für ein polynomielles Wachstum ergibt die rekursive Bildungsvorschrift f(t+1) = (t+1)^a = Summe(Binom(a über k) * t^k). Konkret für a=2 ergibt sich f(t+1) = (t+1)^2 = t^2 + 2t + 1 = f(t) + (2t + 1). An der Stelle finde ich keine inhaltliche Interpretation, was die Kraft 2t+1 seien soll, also eine externe Kraft, die sich im Maße der Zeit einbringt, also ein linearer Prozess, dem von außen her immer mehr Kraft zugeführt wird.

Ich frage mich, ob es überhaupt in der Natur andere als exponentielle und lineare Prozesse gibt? Exponentielle Prozesse haben ja auch die Eigenschaft, dass sie bis zu einem Durchbruchspunkt sehr still und leise sind und dann plötzlich explodieren; e^x ist im kompletten negativen Bereich kleiner als 1 und dann plötzlich wächst die Kurve sehr stark an.

Erleben oder nehmen wir gerade sehr viele Prozesse als exponentiell wahr, weil sie genau diesen Durchbruchspunkt überschritten haben und daneben auch alles andere überdecken? Wenn wir uns das Pflanzenwachstum vor Jahrmillionen ansehen würden, ist das auch exponentiell verlaufen? Und sind viele Prozesse auch einfach miteinander gekoppelt? Sprich der Ressourcenverbrauch ist eine Folge des Bevölkerungswachstums und dieses wiederum ist ein exponentieller Prozess. Das was wir effektiv überall sehen ist das Bevölkerungswachstums und dessen Verlauf hätten man auch schon die alten Griechen prognostizieren können.

Wir brauchen also nicht auf die ganzen Explosionen wie das Kaninchen auf die Schlange schauen, sondern brauchen nur über den zentralen Antrieb »die Reproduktion der Menschen« schauen.

Wobei die Reproduktionsrate früher eigentlich noch höher war, nur haben wir mit der Medizin das Gegengewicht weggenommen, sodass das Wachstum sich entfalten konnte. Witzig ist, dass in den Industriestaaten ja die Bevölkerung rückläufig ist. Der Fortschritt hat ja auch für eine Sättigung gesorgt und somit die Reproduktionsrate gesenkt. Die Natur scheint also einen Mechanismus eingebaut zu haben, der wiederum dieses freie Wachstum hemmt. Irgendwo habe ich auch von einer Prognose gelesen, dass die Weltbevölkerung nur bis auf 9 Milliarden wächst, weil auch schon in afrikanischen und anderen Entwicklungsländern der Sättigungseffekt des Wohlstands einsetzt.