Vortrag »Wir sind Gedächtnis« von Martin Korte.

  • Das Gehirn speichert Informationen assoziativ ab und rekonstruiert Wissen über Assoziationen. Singuläre Datenpunkte lassen sich schwer merken bzw. lassen sich Informationen besser über einen Kontext abrufen.
  • Die Merktechnik von Begriffen, dass man sich eine Geschichte dafür ausdenkt, nutzt dies aus.
  • Für die Fähigkeit, sich Ereignisse aus der Ich-Perspektive zu merken, ist der Hypokampus zuständig, der jedoch erst im späteren Leben einsatzfähig ist. Erlebnisse im ersten und zweiten Lebensjahr können wir uns nicht gemerkt haben: Videozeitpunkt 9:50
  • Lernen und Gedächtnistraining ist auch ein vielschichtiger Prozess, der mit Emotionen und körperlichen Aktivitäten zusammenspielt: Lernen, Laufen (Bewegung), Lieben (soziale Kontakte), Lachen (verweilen im Moment)